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Limousin vom Gestüt Mydlinghoven

 

 

 

Limousin-Zucht auf dem Gestüt Mydlinghoven

Neben unseren Zuchtstuten bilden die Limousin-Mutterkühe das Herzstück unseres Betriebes. Unsere im Herdbuch geführte Herde bewirtschaftet die arrondierten Weideflächen rund um den Betrieb und verbindet damit nachhaltige Grünlandnutzung mit einer konsequent auf Qualität ausgerichteten Fleischrinderzucht.

In den vergangenen Jahren haben wir gezielt mit dem Aufbau einer genetisch hornlosen Zuchtlinie begonnen. Gleichzeitig setzen wir weiterhin bewusst gehörnte Bullen ein. Damit möchten wir bewährte und für uns wertvolle Genetik erhalten und die ursprünglichen Eigenschaften des Limousin-Rindes auch für kommende Generationen bewahren. Aktuell stehen zwei gehörnte sowie ein genetisch hornloser Deckbulle im Einsatz. Ergänzend nutzen wir ausgewählte Besamungsbullen aus Frankreich, Luxemburg und Deutschland, um unsere Herde gezielt weiterzuentwickeln.

Aufzucht und Selektion

Die Hauptabkalbezeit unserer Herde liegt zwischen Dezember und April. Die Kälber wachsen in natürlicher Mutterkuhhaltung auf und verbleiben etwa sechs Monate bei ihren Müttern.

Nach dem Absetzen werden die männlichen Nachkommen je nach Entwicklung und züchterischer Perspektive entweder zur Stationsprüfung auf dem Hofgut Neumühle aufgestallt oder als Absetzer vermarktet. Die weiblichen Tiere ziehen wir überwiegend selbst auf. Besonders qualitätsvolle Färsen werden als Zuchttiere angeboten – und die Besten von ihnen verstärken unsere eigene Mutterkuhherde. Weitere Tiere werden für die Direktvermarktung auf unserem Betrieb aufgezogen.

Neben der Vermarktung über die Auktionen des FHB Bonn bieten wir regelmäßig ausgewählte Tiere direkt ab Hof an. Sowohl Jungbullen als auch Färsen stehen je nach Verfügbarkeit als Zuchttiere zur Verfügung. Für Produktionsbetriebe können geeignete Tiere ebenfalls ohne Zuchtpapiere vermarktet werden. Bei Interesse freuen wir uns über eine persönliche Anfrage.

Qualität beginnt bei Haltung und Fütterung

Unser züchterischer Anspruch endet nicht bei Abstammung und Leistung. Gesundheit, Tierwohl, hochwertige Fütterung und eine artgerechte Haltung bilden die Grundlage unserer täglichen Arbeit.

Von Anfang Mai bis Anfang November verbringen unsere Herden die Weidesaison ganztägig im Freien. Durch die regelmäßige Umsetzung auf Wechselweiden erhalten die Tiere kontinuierlich frische Weideflächen; gleichzeitig können die zuvor beweideten Flächen regenerieren.

Während der Wintermonate leben die Tiere in den hellen, luftigen Offenställen unseres Betriebes. Sämtliche Tiere werden auf Stroh gehalten. Sowohl das Einstreustroh als auch ein wesentlicher Teil der Futtergrundlage stammen von unseren eigenen Flächen. Dadurch bleiben Fütterung, Haltung und Flächenbewirtschaftung eng miteinander verbunden.

Auch der anfallende Festmist bleibt Teil dieses betrieblichen Kreislaufs: Er wird auf unseren eigenen Ackerflächen ausgebracht und dort als organischer Grunddünger genutzt. So greifen Tierhaltung und Pflanzenbau ineinander – vom eigenen Futter über die Haltung unserer Tiere bis zurück zur Versorgung der Böden.

ehemalige Zuchtbullen

Cesar

Index: 998g

Vater: Racier

Mutter-Vater: Alano

Justus

Index: 888g

Vater: Jasper Pq

Mutter-Vater: CN-Leonard Pq

Remke

Index: 888g